1. Allgemeines
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen und den gesamten Geschäftsverkehr mit meinen Kunden im Bereich des Leistungsspektrums von [TextHilfe]. Mit der Beauftragung der Leistung gelten diese Bedingungen als angenommen. Abweichende oder ergänzende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie schriftlich bestätigt wurden.

2. Angebote und Preise
Meine Angebote sind freibleibend. Es gelten die Preise laut der jeweiligen Beschreibung der Dienstleistung und des jeweiligen Angebotes. Preisänderungen, Druckfehler und Irrtümer sind vorbehalten. Da ich als Kleinunternehmerin agiere, weise ich auf Rechnungen keine Mehrwertsteuer aus. Für die Preisermittlung gilt folgende Formel zur Ermittlung der Gesamtseitenzahl: Gesamtzahl der gelesenen Zeichen (ohne Leerzeichen) geteilt durch 1.800. Die sich daraus ergebende Zahl wird abgerundet als Seitenanzahl für die Preisermittlung zugrunde gelegt. Pro Auftrag besteht ein Mindestauftragswert von jeweils 15,- EUR.

3. Auftragserteilung
Der Kunde erteilt den Auftrag telefonisch und in elektronischer Form per E-Mail. Ein Auftrag gilt nur dann als angenommen, wenn er dem Kunden schriftlich von [TextHilfe] bestätigt worden ist. Die Unterlagen sind [TextHilfe] zum vereinbarten Einsendetermin zuzusenden. Mögliche Verspätungen oder Terminverschiebungen sind [TextHilfe] rechtzeitig mitzuteilen und können zur Folge haben, dass der vereinbarte Fertigstellungstermin nicht eingehalten werden kann. Bei einer Terminverschiebung behalte ich mir vor, den Auftrag gänzlich zu stornieren. Der Eingang des vom Kunden per E-Mail oder Post versandten Textes wird von mir bestätigt.

4. Auftragsausführung
Korrekturarbeiten erfolgen auf Grundlage der aktuellen Ausgabe des Dudens. Die Korrekturen werden unter Verwendung des Überarbeitungsmodus von Microsoft Word direkt im Dokument vorgenommen, sodass alle Korrekturen für den Kunden nachvollziehbar sind. Der Kunde erhält zwei Ausführungen seiner Arbeit: 1. sichtbare Korrektur mithilfe des Überarbeitungsmodus 2. unsichtbare Korrektur (Überarbeitung angenommen). Eine Korrektur in Papierform oder in anderen Datenformaten (PDF) muss vor Auftragserteilung angegeben werden, hier können höhere Preise anfallen, die vor Beginn der Korrektur vereinbart werden.

Geprüft wird grundsätzlich nur die sprachliche Richtigkeit der Texte. Dazu zählen insbesondere Rechtschreibung, Interpunktion und Grammatik. Der Inhalt wird nicht auf Richtigkeit geprüft. Eine weiter gehende Prüfung der Texte (etwa hinsichtlich des Stils oder der Schreibung von Eigennamen) kann im Einzelfall vereinbart werden. Da Fragen des sprachlichen Ausdrucks subjektiver Natur sind, unterbreitet TextHilfe lediglich Vorschläge. Reklamationen sind daher ausgeschlossen. Der Kunde verpflichtet sich, während der Auftragsbearbeitung für eventuelle Fragen telefonisch oder per E-Mail erreichbar zu sein.

Ziel des Korrektorats ist eine professionelle Textprüfung und -bearbeitung in angemessener Zeit. [TextHilfe] unterrichtet den Kunden soweit möglich über etwaige Verzögerungen. Kundendaten und Texte werden grundsätzlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. [TextHilfe] behält sich vor, den Auftrag bei grundsätzlichen Meinungsverschiedenheiten abzubrechen. Der Auftrag gilt (sofern nicht schriftlich anders vereinbart) als ausgeführt, wenn sich in dem korrigierten Text nicht mehr als ein Rechtschreibfehler pro vier Seiten befindet. Bei Ausgangstexten mit sehr vielen Mängeln (mehr als fünf je Seite) gilt der Auftrag als erfüllt, wenn 95 Prozent der Fehler korrigiert sind. Sowohl bei Verzögerungen als auch bei unvollständiger Auftragsausführung ist dem Auftragnehmer eine angemessene Nachfrist zu setzen. Reklamationen sind nur innerhalb von 7 Tagen nach Lieferung und unter genauer Angabe der Mängel möglich.

5. Gewährleistung
[TextHilfe] verpflichtet sich, die Dokumente nach bestem Wissen und Gewissen orthographisch und grammatikalisch so auszuführen, dass möglichst keine Unrichtigkeiten im Dokument verbleiben. Trotz sorgfältiger Textprüfung ist jedoch nicht auszuschließen, dass vereinzelt Fehler unentdeckt bleiben, dies vor allem bei einer außergewöhnlich hohen Fehlerquote im Ausgangstext (z. B. durchschnittlich mehr als 10 Fehler pro Seite) der Fall. Eine Garantie für völlige Fehlerfreiheit kann daher nicht gewährt werden. Verbleiben dennoch Mängel und sollten diese nicht unerheblich sein, so sind diese unter Angabe der beanstandeten Textstellen innerhalb von 7 Tagen nach Zugang der Leistungen schriftlich, per E-Mail, zu reklamieren. Erfolgt innerhalb der genannten Frist keine Einwendung, so gilt die Bearbeitung als anerkannt und Reklamationen sind ausgeschlossen. Bei berechtigten Reklamationen hat der Kunde das Recht auf kostenlose Nachbesserung. Der Kunde hat [TextHilfe] hierfür eine angemessene Frist zu gewähren.

6. Lieferung
Die Rücksendung der korrigierten Texte erfolgt entsprechend der Vereinbarung entweder in Papier- oder in Datenform. Bei Übersendung per E-Mail ist der Kunde für eine endgültige Überprüfung der übertragenen Texte und Dateien verantwortlich, da eine Veränderung der übertragenen Daten nicht ausgeschlossen werden kann. Der Kunde wird angehalten, den Erhalt der Dokumente schriftlich zu bestätigen. Alle Verpflichtungen sind erfüllt, wenn die korrigierten Texte entsprechend der vereinbarten Versandart in den Versand gegeben worden sind.

7. Zahlung
Das Honorar wird mit der Lieferung fällig. Der Kunde erhält dazu eine Rechnung. Bei umfangreichen Aufträgen kann eine Zahlung in Raten entsprechend der fertiggestellten Textmenge vereinbart werden. [TextHilfe] ist berechtigt, bei der Stornierung von Aufträgen durch den Kunden bereits erbrachte Teilleistungen in Rechnung zu stellen. Eine Zahlung ist per Barzahlung oder Banküberweisung möglich.

8. Haftung
[TextHilfe] haftet nur für Schäden, die aus grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz entstehen. Die Haftung hierfür beschränkt sich maximal auf die Höhe des vereinbarten Honorars. Weitergehende Ansprüche wegen Nichterfüllung, auf Schadenersatz oder wegen entgangenen Gewinns oder sonstigen Vermögensschäden aufgrund von Mängeln sind grundsätzlich ausgeschlossen.
[TextHilfe] übernimmt ebenso keine Haftung für Formatierungsverluste von Texten bei deren Bearbeitung, eine fehlerhafte Übertragung der Dokumente, für deren Verlust sowie für deren Beschädigung, z. B. durch Viren, Schäden oder Verzögerungen, die aufgrund von Störungen der EDV-Anlage, Störungen des Datennetzes, Handlungen Dritter oder höherer Gewalt beruhen (s. auch Punkt 9). [TextHilfe] haftet nicht für die rechtliche Zulässigkeit, die Vollständigkeit und den wahrheitsgemäßen Inhalt der erteilten Aufträge.

9. Höhere Gewalt und andere Störfaktoren
[TextHilfe] haftet nicht für Schäden, die durch Störung des Geschäftsbetriebs, insbesondere durch höhere Gewalt, z. B. Naturereignisse und Verkehrsstörungen, Netzwerk- und Serverfehler, etwaige andere Leitungs- und Übertragungsstörungen, Übertragungsfehler elektronisch übermittelter Daten, Beeinträchtigung von Daten durch Viren oder Spam-Filter und sonstige von [TextHilfe] nicht zu vertretende Hindernisse entstanden sind. In solchen Fällen, wie auch in der möglichen Ausnahmesituation einer teilweisen Einschränkung oder Einstellung unseres Geschäftsbetriebes, habe ich das Recht, von geschlossenen Verträgen ganz oder teilweise zurückzutreten.

10. Vertraulichkeit/Datenschutz
[TextHilfe] verpflichtet sich, alle übermittelten Dokumente und Informationen vertraulich zu behandeln und nach bestem Wissen und Gewissen über alle Tatsachen und Sachzusammenhänge Stillschweigen zu bewahren, die in Zusammenhang mit Geschäftsverbindungen zum Kunden bekannt werden. Diese Schweigepflicht gilt ebenso für freie Mitarbeiter. Es wird darauf hingewiesen, dass die Abwicklung des Geschäftsbetriebes mittels elektronischer Medien das Risiko unbefugten Zugriffs Dritter birgt, für dessen eventuelle Folgen [TextHilfe] keine Verantwortung übernehmen kann.

11. Zusätze, Schlussbestimmungen
Zusatzvereinbarungen zu den AGB bedürfen der Schriftform. Sollten einzelne Teile der AGB unwirksam sein, so ist davon die Gültigkeit der anderen Teile nicht berührt. Gerichtsstand ist Fulda. Es gilt deutsches Recht; internationales Recht ist ausgeschlossen.

Stand: März 2015